4. Stendaler Lichttage

18. - 20. Oktober 2018
19 - 22 Uhr

St. Petri Kirche | Uenglinger Tor | Gertraudenhospital | Fotokombinat Altmark

Herbert Cybulska,
Lighting Solutions, Frankfurt am Main

Künstlerischer Leiter

In Coesfeld wurde Herbert Cybulska 1956 geboren. Er studierte an der FU Berlin Theaterwissenschaften, Germanistik und Politik, absolvierte eine Ausbildung in Kamera, Schnitt, Ton, Regie und machte

in Darmstadt seinen Abschluss als Beleuchtungsmeister Theater.

Seit 1982 arbeitet Herbert Cybulska als freiberufl icher Lichtdesigner, zunächst für die Bühne.

Er wirkte in Frankfurt/ Main in der Alten Oper und dem TAT, in Tübingen im Zimmertheater sowie Mannheim im Nationaltheater. Von 1992 bis 1996 war er am Theaterhaus Frankfurt Leiter der Beleuchtung

und Technische Konzeption. 1995 bis 2014 wirkte Herbert Cybulska zudem im Lichtdesign u.a. für Helena Waldmann auf zahlreichen nationalen und internationalen Bühnen, aber auch in Tübingen, Lörrach und Hannover. Von 2001 bis 2003 war er zudem am Schauspielhaus Zürich als Lichtdesigner Leiter der Beleuchtung. Lichtinstallationen entstanden u.a. 2006 bis 2010 in Frankfurt/Main und New York City, in Mailand und Seoul, 2008 zur Eröff nungsveranstaltung von „Il Salone“ und „Euroluce“, 2009 in Shanghai

„Poems of Light“, 2014 in Alingsas „Lights in Alingsas Opening“ und 2015 fanden die ersten Stendaler Lichttage in der Künstlerischen Leitung von Herbert Cybulska statt. „Licht für Architektur“ gestaltete Herbert Cybulska u.a. in Hangzhou „Zhe Jiang Fortune Finance Center“, in der Kanonenhalle Berlin, in Shanghai „Z58 Building“, in der Epiphaniaskirche in Frankfurt/ Main, dem Goethe Institut und Art Hotel in Beijing, im S-Bahnhof Taunusanlage in Frankfurt/ Plan, am Stadtplatz Ingelheim, Parkhaus Chemnitz, AL Aman Hospital Kuwait und Airrail Center Flughafen Frankfurt/ Main.

Quelle: MDR.de

Die organisatorische Leitung der Lichttage übernimmt die Hansestadt Stendal

ANNIKA HIPPLER

St. Petri

Annika Hippler wurde 1978 in Berlin geboren, wo sie heute auch lebt. Sie studierte Freie Kunst an der UdK in Berlin und an der Hochschule für bildende Kunst in Braunschweig u.a. bei John M Armleder.
Ihre Lichtinstallationen waren beispielsweise im Rahmen der Internationalen Lichtkunst Biennale im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim zu sehen, in der Rudolf-Scharpf Galerie des Wilhelm-Hack Museums Ludwigshafen, sowie im Kunstverein Hannover und im ZKM Karlsruhe. Ihre Arbeiten wurden auch international auf Ausstellungen, Biennalen, Messen und Festivals gezeigt, zB in Moskau, Istanbul, Tunesien und in der Schweiz. Ihre Lichtinstallation „Orbit" wurde vom ZKM Karlsruhe mit dem Kunstpreis "Gewebtes Licht" ausgezeichnet. 2014 war Annika Hippler für den Light Art Award des Zentrums für internationale Lichtkunst in Unna nominiert. Ab dem 23. September wird sie mit zwei Werken in der Ausstellung „Light Box“ im Kunstmuseum Celle vertreten sein.
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Arbeiten von Annika Hippler
Annika Hippler erzeugt mit Laserstrahlen hypnotische Raum- und Bildkompositionen. Ihre Arbeit experimentiert mit gebündelten Photonen und untersucht die malerischen Qualitäten von Lichtfrequenz und Wellenlänge. Ihre Bilder leuchten und sind im Dunkeln sichtbare Resonanzfelder eines elektromagnetischen Farbspektrums.

Gregor Jansen, Direktor der Kunsthalle Düsseldorf, 2016
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Mit der Verbreitung des künstlichen, elektrischen Lichts und der Erfindung der Fotografie ergaben sich Anfang des 20. Jahrhunderts Möglichkeiten und Ansätze, mit Licht als Material und Medium direkt zu arbeiten. In dieser Tradition der Lichtkunst und Kunst mit Licht sind die Werke von Annika Hippler zu sehen, die unter anderem bei John M Armleder studierte. Mit ihren Lichträumen und Bildkompositionen knüpft sie an historische Werke wie die Lichträume von Otto Piene an, führt sie jedoch technisch und ästhetisch in eine andere Zeit.

René Zechlin, Direktor des Wilhelm-Hack Museum, Ludwigshafen, 2016

Maria Elena Schmidt

Gertraudenhospital

Ausstellungen
2015 Hildesheim, Lichtungen – International Light Art Festival
2015 Saarbrücken, Rotationen
2015 Saarbrücken, Tage der Bildenden Kunst
2015 Hamburg, Lichtcampus

Ausbildung
Seit 2014 Hochschule der Bildenden Künste Saar, Atelier Prof. Daniel Hausig
2012-2013 Auslandaufenthalt an der Universidad de Sevilla, Spanien
Seit 2011 Universität des Saarlandes, Romanische Sprachen
2010-2012 Hochschule der Bildenden Künste Saar, Atelier Prof. Sigurd Rompza
2007 Maßschneiderin, Gesellin

XENORAMA

Uenglinger Tor

Xenorama ist ein interdisziplinäres Kollektiv für audio-visuelle Kunst bestehend aus Marcel Bückner, Tim Heinze, Richard Oeckel, Lorenz Potthast und Moritz Richartz. Nach diversen vorherigen individuellen und kollektiven künstlerischen Projekten fand sich Xenorama in der jetzigen Konstellation 2014 zusammen. Seit 2015 haben wir unser gemeinsames Atelier und Studio in Potsdam, sind aber dennoch nach wie vor an verschiedenen Orten heimisch und bestens vernetzt.
Wir sind vereint durch die Faszination mit Technologie Magisches zu erschaffen. Wir kombinieren Expertise aus den Bereichen Design, Animation, Programmierung, Sound Design und Komposition und spezialisieren uns auf immersive Erlebnisse, interaktive Installationen und Projektions-Shows. Unsere Arbeiten haben zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen gewonnen, unter anderem den New Face Award beim Japan Media Art Festival, den Micromapping und Audience Award beim International Mapping Festival Girona, Shortlist beim LUMEN Prize London, Genius Loci Projection Mapping Festival Award und ZKM Schlosslichtspiele BestOf Selection. Unsere Projekte wurden weltweit an verschiedenen Orten in Deutschland, Dänemark, Italien, USA, Südafrika, Indien und Tunesien ausgestellt und in verschiedenen Blogs, Magazinen und Büchern veröffentlicht.

Fotokombinat Altmark

Gelände von Fahrrad Neumann

Das Fotokombinat Altmark ist ein gemeinsames Fotografieprojekt von Laura Boeck und Peter Kramer. Der Begriff des Kombinats als „typisches DDR-Wort“ ist sowohl eine Referenz auf unsere Herkunft aus den neuen Bundesländern als auch auf die Kombination verschiedener Elemente in unseren Fotografien: Licht und Farbe, Technik und Kunst, Realismus und Fantasie.
Laura Boeck studierte Anglistik und Grafische Technik an der TU Chemnitz und Technische Redaktion und Wissenskommunikation an der Hochschule Merseburg, wo auch Peter Kramer Elektrotechnik und Informationstechnik studierte.
Durch die gemeinsame Leidenschaft für die Fotografie fanden wir 2014 als Paar sowie als Fotokünstler zusammen. Unser Spezialgebiet ist die Light Art-Fotografie, eine spezielle Form der Langzeitbelichtung, bei der mit Lichtquellen live ins Bild gemalt wird. Das Hintergrundwissen aus der Elektrotechnik ermöglicht uns, viele unserer Lichtwerkzeuge selbst herzustellen. In Workshops erklären wir die Funktionsweise der Light Art-Fotografie.
Dieses Wissen haben wir im Rahmen eines Projektes zur Demokratieförderung eingesetzt und gemeinsam mit Kindern Light Art-Fotografien erstellt. (Projekt „Wir sind Stendal - wir sind bunt - wir sind stark“ im Hort der Juri-Gagarin-Grundschule)
Einen zweiten Schwerpunkt des Fotokombinats Altmark bildet die klassische Landschafts- und Städtefotografie. Auf Reisen durch die Altmark wollen wir die Schönheit und Vielfältigkeit dieser unterschätzten Region festhalten und mit unseren Bildern zeigen.

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