5. Stendaler Lichttage

17. - 19. Oktober 2019
19 - 22 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Stendal, Justizzentrum "Albrecht der Bär" & Adam-Ileborgh-Str. 9-25

Herbert Cybulska,
Lighting Solutions, Frankfurt am Main

Künstlerischer Leiter

In Coesfeld wurde Herbert Cybulska 1956 geboren. Er studierte an der FU Berlin Theaterwissenschaften, Germanistik und Politik, absolvierte eine Ausbildung in Kamera, Schnitt, Ton, Regie und machte

in Darmstadt seinen Abschluss als Beleuchtungsmeister Theater.

Seit 1982 arbeitet Herbert Cybulska als freiberufl icher Lichtdesigner, zunächst für die Bühne.

Er wirkte in Frankfurt/ Main in der Alten Oper und dem TAT, in Tübingen im Zimmertheater sowie Mannheim im Nationaltheater. Von 1992 bis 1996 war er am Theaterhaus Frankfurt Leiter der Beleuchtung

und Technische Konzeption. 1995 bis 2014 wirkte Herbert Cybulska zudem im Lichtdesign u.a. für Helena Waldmann auf zahlreichen nationalen und internationalen Bühnen, aber auch in Tübingen, Lörrach und Hannover. Von 2001 bis 2003 war er zudem am Schauspielhaus Zürich als Lichtdesigner Leiter der Beleuchtung. Lichtinstallationen entstanden u.a. 2006 bis 2010 in Frankfurt/Main und New York City, in Mailand und Seoul, 2008 zur Eröff nungsveranstaltung von „Il Salone“ und „Euroluce“, 2009 in Shanghai

„Poems of Light“, 2014 in Alingsas „Lights in Alingsas Opening“ und 2015 fanden die ersten Stendaler Lichttage in der Künstlerischen Leitung von Herbert Cybulska statt. „Licht für Architektur“ gestaltete Herbert Cybulska u.a. in Hangzhou „Zhe Jiang Fortune Finance Center“, in der Kanonenhalle Berlin, in Shanghai „Z58 Building“, in der Epiphaniaskirche in Frankfurt/ Main, dem Goethe Institut und Art Hotel in Beijing, im S-Bahnhof Taunusanlage in Frankfurt/ Plan, am Stadtplatz Ingelheim, Parkhaus Chemnitz, AL Aman Hospital Kuwait und Airrail Center Flughafen Frankfurt/ Main.

Quelle: MDR.de

Die organisatorische Leitung der Lichttage übernimmt die Hansestadt Stendal

 

Maler: Helge Leiberg + Videotechnik und Komposition: Xenorama

Eine Fusion der Videotechnik von Xenorama aus Potsdam mit der Kunst des Malers Helge Leiberg aus Oderbruch und Berlin

Justizzentrum "Albrecht der Bär"

Helge Leiberg,
Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Gerhard Kettner
seit 1978 Beschäftigung mit Free Jazz, Neuer Musik, Film, Tanz und deren multimedialer Verbindung
1979 Malerband freier Musik mit Michael Freudenberg und A.R. Penck
1983 "Tag des Freien Buches" im Dresdener Atelier
1989 Zusammenarbeit mit A.R. Penck an einem Wandbild für die Universitätbibliothek Hamburg
1990 Gründung der Gruppe GOKAN, Erfindung des "noise-painting"
ab 1998 Verstärkt Arbeit an Bronzeplastiken
2003 "medea- Stimmen",Performance mit Christa Wolf,Salzburger Festspiele
2004 "Masse und Macht", Performance mit Vinko Globokar, Jean Druet und Michel Portal, Festival in Saarbrücken
2005 Teilnahme Beijing Biennale, Peking, China
2010 "Kassandra" Performance mit Christa Wolf, Schloß Neuhardenberg
2011 "PaulSteinPerformace" mit Peter Lohmeyer, Theater Koblenz
2013 Brandenburgischer Kunstpreis für Malerei
2014 Teilnahme Skulpturentriennale Bingen / Rhein 
2015 Teilnahme Biennale Venedig / Italien Mauritius Pavillon im Palazzo Flangini
Live-Malerei bei den ersten Stendaler Lichttagen
www.helgeleiberg.de

Xenorama,
ist ein interdisziplinäres Kollektiv für audio-visuelle Kunst bestehend aus Marcel Bückner, Tim Heinze, Richard Oeckel, Lorenz Potthast und Moritz Richartz. Nach diversen vorherigen individuellen und kollektiven künstlerischen Projekten fand sich Xenorama in der jetzigen Konstellation 2014 zusammen. Seit 2015 haben wir unser
gemeinsames Atelier und Studio in Potsdam, sind aber dennoch nach wie vor an verschiedenen Orten heimisch und bestens vernetzt.
Wir sind vereint durch die Faszination mit Technologie Magisches zu erschaffen.
Wir kombinieren Expertise aus den Bereichen Design, Animation, Programmierung, Sound Design und Komposition und spezialisieren uns auf immersive Erlebnisse, interaktive Installationen und Projektions-Shows.
Unsere Arbeiten haben zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen
gewonnen, unter anderem den New Face Award beim Japan Media Art Festival,
den Micromapping und Audience Award beim International Mapping Festival Girona, Shortlist beim LUMEN Prize London, Genius Loci Projection Mapping Festival Award und ZKM Schlosslichtspiele BestOf Selection.
Unsere Projekte
wurden weltweit an verschiedenen Orten in Deutschland, Dänemark, Italien, USA, Südafrika, Indien und Tunesien ausgestellt und in verschiedenen Blogs, Magazinen und Büchern veröffentlicht.
Bei den Stendaler Lichttagen 2018 hat XENORAMA das Uenglinger Tor inszeniert.
www.xenorama.com

Künstler: Claudia Gabler, Nice Terarat Tuntisak, Mathias Raue & Christian Kaiser

Eine Komposition der Autorin Claudia Gabler aus Bühl mit einer Lichtinstallation von Christian Kaiser aus Stendal und Musik von Mathias Raue aus Frankfurt am Main, assistiert durch Nice Terarat Tuntisak aus Wismar

Adam-Ileborgh-Straße 9-25 / SWG Stendal


Claudia Gabler,
geboren 1970 in Lörrach, lebt in Bühl, Studium der Publizistik und Theaterwissenschaft
in Berlin, Autorin von Lyrik, Hörspielen und Prosa, diverse Auszeichnungen, u.a. Grimmelshausen-Förderpreis, Arbeitsstipendium Berlin, Landesstipendium Baden-Württemberg, Preisträgerin beim Literaturwettbewerb Wartholz (A), Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz für das Künstlerhaus Edenkoben
zuletzt: „Wohlstandshasen" (Gedichte, Edition Voss / Horlemann, Berlin, 2015) und „Wenn ich schon mal im Radio bin“ (Kurzhörspielserie, Deutschlandfunk Kultur, 2019)

Nice Teerarat Tuntisak,
ist Studentin im zweiten Semester Lichtdesign an der Hochschule Wismar. Obwohl ihr Hintergrund in der Architektur liegt, hatte sie schon immer eine Leidenschaft für Licht.

"Als Kind habe ich Ballett getanzt und zu diesem Zeitpunkt das erst mal die
Bedeutung der Lichtplanung bemerkt. Was mein junges Ich immer am meisten faszinierte, war, wie das Licht die Choreographie, die Emotionen und die Botschaft jeder Szene so stark beeinflussen konnte. Ich finde, Licht ist ein eizigartiges Element, dass sich durch Zeit ändert und eine starke Wirkung in funktionaler und ästehischer Weise hat."

Prof. Matthias Raue,
geboren am 27.August 1952 in Frankfurt am Main ist umgeben von Musikalität aufgewachsen. Nach der Schule studierte er erst Schulmusik an der Hochschule für Musik in Frankfurt, dann Komposition an der Hochschule der Künste in Berlin bei Isang Yun.
Seit 1981 arbeitet er als freier Komponist. Neben Kammermusik und Orchesterwerken, sowie Ballett- und Bühnenmusiken hat er vor allem Musik für Film- und Fernsehnproduktionen geschrieben
(darunter u.a. die Titelmusik und Lieder zu Löwenzahn).
Er arbeitete u.a. am Schauspiel Frankfurt, TAT Frankfurt, Ohio Theater N.Y.
In New York schrieb er die Musik zum Musical „H“. Die Uraufführung fand 1982 im Ohio Theatre N.Y. statt.
Weitere Aufführungen gab es am Staatstheater Stuttgart und in Düsseldorf.
Als Produzent, Komponist und Musiker gründete er die «Tanit Media GmbH» und das «Tanit Studio».
Seit 1996 leitet Matthias Raue den Studiengang Filmkomposition an der Filmakademie Baden-Württemberg in
Ludwigsburg. Dort wurde er 2008 zum Professor ernannt.
Seit 2016 unterrichtet er auch am Abbey Road Institut in Frankfurt Musiktheorie, Arranging und Filmmusik.
z.Zt arbeitet er an der Musik zu „Komödie der Irrungen – Shakespeare“ .
Gerade fertiggestellt ist das Portal: Talking with Machines – Opus Interface

Christian Kaiser,
wohnt in Stendal und arbeitet als Licht- und Tontechniker u.a. für die Lichttage. Er begleitet das Projekt Adam-Ileborgh-Str. von Anfang an.

Lutz Deppe, Lichtbildner aus Berlin

Künstler: Lutz Deppe

Über acht Jahre arbeitete Lutz Deppe als Photograph mit Veröffentlichungen für diverse Labels wie Torofon, Wergo, Weltwunderrecords, Verlage wie DuMont, Prestel, Edition Cantz und Ausstellungen in Berlin, Köln, Hannover.
Von 1989 bis 1992 war Lutz Deppe Hausphotograph am „Haus der Kulturen der Welt“
(Berlin). 1995 arbeitete er das erste Mal ausschließlich mit Licht. Zusammen mit Susanne Linke entwickelte er die Lichtgestaltung für den Tanzfilm „Märkische Landschaften“. Danach folgte eine Assistenz bei Jean Kalman für die Opéra de Lyon, „Lenz“ von Wolfgang Rhim. Seitdem arbeitete er mit zahlreichen Choreographen, Regisseuren und Komponisten. Mit der Produktion Yoshi Oidas „Die Zofen“ erhielt er in London den „Time out award for the best outstanding production of the year 2003“. In den letzten Jahren waren Lichtinstallationen u.a. bei der Expo 2000, in der Cité de la Musique in Paris 2003, in der Elisabethkirche in Berlin 2010 und der Kunsthalle Hamburg 2013 zu sehen.
Lutz Deppe gibt Workshops im In- und Ausland, seit 2003 unterrichtet er u.a. an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (Zürich), an der Universität der Künste (Berlin) und an der Norwegian Theater Akademy (Fredikstad).
www.lutzdeppe.com

Fotokombinat Altmark

Gelände der Freiwilligen Feuerwehr

Das Fotokombinat Altmark ist ein gemeinsames Fotografieprojekt von Laura Boeck und Peter Kramer. Der Begriff des Kombinats als „typisches DDR-Wort“ ist sowohl eine Referenz auf unsere Herkunft aus den neuen Bundesländern als auch auf die Kombination verschiedener Elemente in unseren Fotografien: Licht und Farbe, Technik und Kunst, Realismus und Fantasie.
Laura Boeck studierte Anglistik und Grafische Technik an der TU Chemnitz und Technische Redaktion und Wissenskommunikation an der Hochschule Merseburg, wo auch Peter Kramer Elektrotechnik und Informationstechnik studierte.
Durch die gemeinsame Leidenschaft für die Fotografie fanden wir 2014 als Paar sowie als Fotokünstler zusammen. Unser Spezialgebiet ist die Light Art-Fotografie, eine spezielle Form der Langzeitbelichtung, bei der mit Lichtquellen live ins Bild gemalt wird. Das Hintergrundwissen aus der Elektrotechnik ermöglicht uns, viele unserer Lichtwerkzeuge selbst herzustellen. In Workshops erklären wir die Funktionsweise der Light Art-Fotografie.
Dieses Wissen haben wir im Rahmen eines Projektes zur Demokratieförderung eingesetzt und gemeinsam mit Kindern Light Art-Fotografien erstellt. (Projekt „Wir sind Stendal - wir sind bunt - wir sind stark“ im Hort der Juri-Gagarin-Grundschule)
Einen zweiten Schwerpunkt des Fotokombinats Altmark bildet die klassische Landschafts- und Städtefotografie. Auf Reisen durch die Altmark wollen wir die Schönheit und Vielfältigkeit dieser unterschätzten Region festhalten und mit unseren Bildern zeigen.

© Copyright 2018 Marcus Schubert Medien UG